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Datum: 02.10.2019

Warnung vor zunehmenden Emotet Angriffen In den letzten Tagen nehmen die Angriffe durch den Trojaner Emotet wieder zu. Verbreitungswege sind hier in erster Linie E-Mail-Anhänge, gefährdet sind vor allem Windows-Nutzer.

Inzwischen gibt es vermehrt Meldungen über erfolgreiche Angriffe auf IT-Systeme durch den Trojaner "Emotet". Die Verbreitung erfolgt über Spam-Mails, an denen der Trojaner als Anhang hängt.
Diese Spam-Mails sind immer schwierigier zu erkennen, so verschickt sich Emotet beispielsweise selbst von infizierten Systemen und nutzt dazu dort vorhandene Mails, Adressbücher etc. um z.B. auf schon vorhandene Mailkommunikation aufzusetzen.

Gleichzeitig lädt Emotet weitere Schadsoftware nach, greift andere Rechner in der Umgebung an und ist dabei teilweise sehr schwierig auszumachen. Infizierte Systeme verhalten sich häufig in der Bedienung völlig normal und nur im Netz-Traffic sind Auffälligkeiten zu sehen.

Hinzu kommt, dass die gängigen Virenprogramme den Trojaner meist nicht erkennen, einmal befallene Windows-Systeme sollten komplett neu aufgesetzt werden, eine "Bereinigung" kann nicht mit letzter Sicherheit erfolgen.

Daher

  • seien Sie momentan besonders vorsichtig und skeptisch beim Öffnen von Anhängen
  • installieren Sie immer alle Sicherheitsupdates
  • gerade Windows-Systeme sind gefährdet, sprechen Sie Ihren Admin auf weitere Maßnahmen an (gibt es mehrstufige Backups, wie sieht das Vorgehen bei Befall mit Schadsoftware in Ihrem Bereich aus)
  • wenn Sie verdächtige Systeme haben, sprechen Sie bitte das HRZ und/oder den IT-Sicherheitsbeauftragten an, um weitere Maßnahmen abzustimmen

Das HRZ versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten die Netze der Universität zu schützen und mitzuhelfen dass im Falle eines Falles eine Infektion sich nicht weiter in andere Netze ausbreiten kann.

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