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File Transfer mit FTP bzw. sFTP

(s)FTP-Transfer

Um Dateien im Internet von Rechner zu Rechner zu kopieren, hat sich der Dienst FTP (File Transfer Protocol) etabliert. Um den sFTP-Dienst in vollem Umfang nutzen zu können, wird eine spezielle sFTP-Software benötigt, der (s)FTP-Client. Geeignet für die Datenübertragung zu unserem Fileservice ist z.B. für Windows das Programm Filezilla oder für etwas höhere Anforderungen das Programm WinSCP.

Das Protokoll sFTP ergänzt das"einfache"  FTP durch eine Verschlüsselung (darum s=secure), wie Sie das auch von verschüsselten Webseiten kennen (https). Im Prinzip gilt die Beschreibung für beide Systeme ähnlich. Allerdings können nicht alle Clients auch sFTP unterstützen. Achten Sie bitte darauf, welche Funktion der jeweilige (s)FTP-Server von Ihrem Programm erwartet.

Im folgenden wird zunächst die generelle Arbeitsweise von FTP erklärt. Anschließend sind einige Hinweise zu den Einstellungen für die Übertragung aufgeführt.

Generelle Arbeitsweise von FTP

Für technisch Interessierte: Siehe auch RFC 959 (File Transfer Protocol).

Mit (s)FTP können Dateien zwischen einem (s)FTP-Server und einem (s)FTP-Client ausgetauscht werden. (s)FTP-Server werden in der Regel von Institutionen (wie z. B. der Universität Bonn: FSI ->sFTP) betrieben und durch entsprechend ausgebildete Fachleute verwaltet, während der Benutzer mit seinem (s)FTP-Client die Dienste des (s)FTP-Servers in Anspruch nehmen kann.

Ein (s)FTP-Server stellt für Anwender, die einen (s)FTP-Client benutzen, in der Regel folgende Dienste zur Verfügung:

  • Login/Anmeldung: Beginn einer (s)FTP-Sitzung und Feststellung, welche Funktionen ein Benutzer auf dem (s)FTP-Server benutzen darf.
  • Download: Dateien vom Server-Rechner zum Client-Rechner übertragen.
  • Upload: Dateien vom Client-Rechner zum Server-Rechner übertragen.
  • Wechsel des Quell- bzw. Zielordners auf dem Server-Rechner.
  • Anlegen von neuen Ordnern auf dem Server-Rechner.
  • Löschen von Dateien und Ordnern auf dem Server-Rechner.
  • Logout/Abmelden: Beenden einer (s)FTP-Sitzung.
  • Verschlüsselung der Verbindung: nur bei sFTP

Zusätzlich bieten einige Programme (wie z.B. WinSCP) die Möglichkeit, Verzeichnisse auch über (s)FTP zu "Synchronisieren", was jedoch eine Funktionalität des Programms und nicht des Dienstes FTP ist.

Um die Dienste eines (s)FTP-Servers in Anspruch nehmen zu können, benötigt man eine spezielle (s)FTP-Client Software. (s)FTP-Client Software gibt es von verschiedenen Anbietern. Eine unvollständige Auswahl von Programmen:

  • Die schon erwähnten Programme WS_FTP und FileZilla:
  • Browser wie Mozilla (Firefox, SeaMonkey) oder der Internet Explorer bieten eingeschränkte FTP-Funktionalität

Eine typische FTP-Sitzung läuft wie folgt ab:

  1. Starten des (s)FTP-Clients
  2. Aufbau der Verbindung zum (s)FTP-Server
  3. Anmeldung am (s)FTP-Server mit Uni-ID und Passwort
  4. Wechsel in den Ziel-/Quellordner auf dem (s)FTP-Server
  5. Übertragung der Dateien
  6. Abmeldung vom (s)FTP-Server und Abbau der Verbindung

Die für eine (s)FTP-Sitzung notwendigen Informationen wie Name des (s)FTP-Servers, Uni-ID, usw. können bei vielen (s)FTP-Clients in Form von sogenannten Server-Profilen abgespeichert werden. Dadurch müssen diese Informationen nicht immer wieder neu eingegeben werden.

Einstellungen für die Übertragung

Zugriff auf die File-Server-Infrastruktur (FSI) des HRZ:

Zur Verbindung mit dem SOFS-Plattenplatz in der FSI nutzen Sie bitte folgende Daten:

FTP-Server:   fs.uni-bonn.de

Port:                22

Protokoll:       sftp

Standard-Verzeichnis auf dem Server:    /user/userid
[wobei Sie "userid" bitte durch Ihre Uni-ID ersetzen]

Bitte beachten Sie, dass Sie unbedingt sFTP als Protokoll auswählen müssen. Für einen direkten Aufruf müssen Sie u.U. das Protokoll extra spezifizieren, d.h. z.B.

Filezilla-Direktaufruf:        sftp://fs.uni-bonn.de

 

Zeichencodierungen und sonstige Probleme:

Bei der Nutzung von sFTP gibt es immer wieder Probleme, wenn man von verschiedenen Systemen (z.B. einmal von Windows, dann von Linux oder MacOS-Rechnern) die Dateien lädt oder bearbeitet. Selbst innerhalb der Windows-Welt können Probleme auftreten. Darum vermeiden Sie möglichst Dateinahmen mit Umlauten!

Falls dennoch Umlaute vorhanden sind, kann man oft mit Hilfe der Einstellungen des übertragenden Programms Korrekturen vornehmen. Eine generelle Antwort auf diese Probleme gibt es nicht (weil verschiedene Systeme unterschiedliche Zeichensätze nutzen), aber unser Fileservice FSI ist optimiert für die Arbeit mit Windows-Systemen, was übrlicherweise bei der CIFS-Nutzung problemlos läuft. Bei der Arbeit mit sFTP sind bei Bedarf entsprechende Einstellungen vorzunehmen.

Die meisten Windows-Systeme kommen heute gut mit der Einstellung

Codierung:   UTF8

Zeilenendezeichen: CR/LF

klar.

Genauere (umfangreiche) Informationen zu diesem Problem finden Sie z.B. unter de.wikipedia.org/wiki/Utf-8 oder de.wikipedia.org/wiki/ISO_8859-1

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