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uniVM - virtuelle Maschinen für Institute

Das Hochschulrechenzentrum bietet Instituten und Einrichtungen der Universität Bonn für die Nutzung zur Erfüllung von Aufgaben der Universität (Forschung, Lehre, Verwaltung) virtuelle Server (VM) an.

Der Dienst umfasst die Bereitstellung von virtuellen Maschinen auf Basis von vordefinierten Templates (CentOS, Ubuntu, Debian, Windows Server), gegen eine Kostenbeteiligung (Aufschlüsselung im Antragsformular), welche mit Hilfe eines Self-Service-Portals durch den von der Einrichtung beauftragten Benutzer beantragt werden kann. Die Templates enthalten ein Betriebssystem in Minimalkonfiguration und mit für VMs optimierten Einstellungen. Die Größe der VM (CPU, RAM, HDD) ist innerhalb eines vordefinierten Rahmen frei durch den Benutzer anpassbar und bestimmt die Kosten pro VM.

Zur Einrichtung einer VM im Rahmen des uniVM-Dienstes gehört außerdem die Schaltung des virtuellen Netzadapters in ein isoliertes private VLAN, bei der eine direkte Kommunikation von verschiedenen VMs aus Sicherheitsgründen untereinander unterbunden wird. Eine IPv4- und eine IPv6-Adresse wird bei der Erstellung der VM automatisch statisch vergeben. 

Falls eine Kommunikation zwischen mehreren virtuellen Servern innerhalb des Instituts (z. B. Zugriff Web- auf Datenbankserver) erforderlich ist, kann über das Antragsformular oder später über die unten angegebene Kontaktadresse ein private VLAN im community Modus beantragt werden. Darüber hinaus kann auch ein individuelles Netz geplant und angelegt werden. Letzteres ist mit Mehrkosten verbunden. 

Standardports für Webserver, SSH und RDP sind aus dem BONNET zugreifbar. Weitere Freischaltungen können direkt über ein in das Portal integriertes Formular oder per Mail beantragt werden. 

Benutzer haben die Möglichkeit VMs über das zur Verfügung gestellte Self-Service-Portal zu verwalten (Ressourcenanpassung, Erstellung eines Snapshots,...). Alles ab der Betriebssystemebene einer VM liegt in der Zuständigkeit des Dienstbetreibers (Nutzers). Dieser hat vollen Zugriff auf das Gast-Betriebssystem und ist eigenverantwortlich für die Pflege des Betriebssystems, Sicherheitsmaßnahmen und die korrekte Lizenzierung der installierten Software (siehe Antragsformular).

Sicherungen der VMs werden täglich auf Storage Ebene (NetApp Storage-Snapshot) erstellt, für 7 Tage gespeichert und können auf Anfrage in die ursprüngliche VM zurück gespielt werden. Achtung: Diese Art der Sicherungen ist kein Disaster-Recovery-Backup, die Daten werden nicht an einen anderen Speicherort ausgelagert. Ein Disaster-Recovery-Backup der VMs ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht zentral implementiert und muss bei Bedarf von Seiten des Betreibers der VM realisiert werden (z.B. via Backup/TSM).

Die Beantragung eines Zugangs zum Self-Service-Portal für ein Institut erfolgt über ein Antragsformular. Für die Abrechnung der Kostenbeteiligung ist ein PSP-Element erforderlich.

Weitere Informationen haben wir in einem Wiki gesammelt. Dort gibt es u.a. Anleitungen für das Management der virtuellen Maschinen inkl. der Vergrößerung von Ressourcen (CPU, RAM, Storage), den Wechsel in das community VLAN sowie eine Übersicht über die Konfiguration der Templates.  

Wir führen stets zum ersten Mittwoch jeden Monats zwischen 08.00 und 12.00 Uhr Wartungsarbeiten (Patchday) am uniVM Dienst durch.

 

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