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Forschungsdateninfrastruktur (FDI)

Das Hochschulrechenzentrum bietet Instituten und Einrichtungen der Universität Bonn für die Nutzung zur Erfüllung von Aufgaben der Universität (Forschung, Lehre, Verwaltung) Speicherplatzkontingente an.

Anleitungen für den Zugriff, anwendungsspezifische Software Empfehlungen und Antragsformulare haben wir auf folgender Confluence Seite veröffentlicht. 

Diese neue objektbasierte Forschungsdateninfrastruktur basiert auf der open-source Lösung „Ceph“. Der Speicher wird über ein verteiltes, ausfallsicheres und POSIX-konformes Filesystem (cephfs) bereitgestellt. Es wird unterschieden zwischen persönlichen Speicherbereichen und Projektspeicher.

Ersteres dient zur Ablage von persönlichen Daten sowie zur Sicherung von Arbeitsplatzsystemen. Zugangsberechtigt sind alle Beschäftigten und Studierenden der Universität Bonn mit einer gültigen Uni-ID. Die Daten lassen sich nicht mit anderen Nutzern teilen.

Das Ceph Filesystem wird über SFTP/SSHFS exportiert. Das Quota beträgt 100GB für Mitarbeiter:innen und 50GB für Student:innen. Neben üblichen SFTP-Clients, wie z.B. Filezilla, kann der Speicher auch als Windows-Laufwerk oder als Linux-Mountpoint eingebunden werden.

Der Projektspeicher wird vorerst Uni-ID unabhängig vergeben. Dieser ist für größere Speicherbedarfe gedacht. Bei Speichermengen über 50 TB ist eine vorherige Abstimmung mit dem HRZ erforderlich. Der Zugang erfolgt ebenfalls über SFTP. Im Gegensatz zum persönlichen Speicherbereich kann weiteren Mitarbeiter:innen für das gemeinsame Arbeiten Zugriff mittels SSH-Keys gewährt werden.

Darüber hinaus kann das Filesystem direkt mittels Ceph Fuse Client eingebunden werden. Dies bietet sich bei einem oder mehreren Serversystemen z.B. über uniVM an. Der Fuse Client steht nur für Linux-Systeme zur Verfügung. Er bietet auch künftig keine Möglichkeit der Anbindung an das zentrale Identity Management.

Forschungsprojekte können für eine Dauer von bis zu vier Jahren kostenfreien Speicherplatz beantragen (einmalige Verlängerung möglich). Unbefristete Speicherplatzbedarfe werden mit 15 € pro TB und Jahr berechnet. Für den Projektspeicher bedarf es stets eines Antrags.

Hinsichtlich der Datenkonsistenz arbeiten wir mit einem Replikationsfaktor von drei an einem Standort (Wegelerstr). Das bedeutet, es können zwei Server ohne Datenverlust ausfallen. Die SFTP-Schnittstelle ist ebenfalls ausfallsicher konfiguriert. Bei Ausfall eines SFTP-Servers werden bei den meisten Clients allerdings laufende Dateiübertragungen abgebrochen und neu gestartet. Der Ceph Fuse Client arbeitet stets unterbrechungsfrei.

Kontakt:

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