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OfficePakete

Anwender kennen als "Office Paket" im Regelfall das "Microsoft Office" mit MS Word, MS Excel, Powerpoint (je nach Version), etc. Der Begriff "Office" drückt jedoch eher die Funktionalität (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware, Datenbank, ...) aus, so dass es auch Office Produkte anderer Firmen bzw. "Open Source"-Versionen gibt.

Während MS Office weite Verbreitung hat, aber als Softwareprodukt (zu Select-Rahmenbedingungen rabattiert) z.B. im Softwareshop der Universität zu kaufen ist, kann man OpenOffice/LibreOffice kostenlos aus dem Internet herunterladen.

Die anderen Office-Produkte werden nur in Einzelfällen im Rahmen der Universität eingesetzt.

Hinweis:

Bezüglich MS Office gibt es mittlerweile vermehrt Angebote, die sich über die MS Cloud aktualisieren bzw. als reines Online-Office funktionieren (vgl. Beschreibung MS Office) . Diese unter dem Namen "Office 365" zusammengefasste Produktfamilie wird an der Universität kritisch gesehen. Die enge Bindung an die Server von Microsoft (in Dublin und Amsterdam stehend), unterläuft die Kontrolle des Anwenders im Bezug auf seine Daten. Die für die allgemeine Öffentlichkeit angebotenen Office 365 - Dienste sind komplett überwacht, gescannt und werden von Microsoft ausgewertet. Dies ist mit dem Datenschutz in NRW, Deutschland und der EU nicht vereinbar!

Es gibt von Seiten Microsofts nach unserem Wissen nur eine einzige Variante, in der (vermutlich) der Datenschutz gesetzeskonform eingehalten werden kann, diese setzt aber das komplette Management der Office 365 (for Business) - Instanz durch die Universität Bonn voraus. Für dieses Management stehen im HRZ aber keine Ressourcen bereit und es ist nicht abzusehen, ob die Hochschulleitung entsprechende Ressourcen genehmigt.

Die meisten Universitäten, die den Schritt in die Office365-Cloud gewagt haben, bieten die Nutzung ausschließlich für private Zwecke an. Aus rechtlichen Gründen wird die Nutzung für dienstliche Zwecke derzeit komplett abgelehnt.

Ganz allgemein: Forschungsdaten einer Universität gehören auf keinen Fall auf unkontrollierbare Server! Wo aber liegt die Grenze zwischen der "unkritischen" Nutzung und der kritischen? Wer denkt daran, dass der eine Brief zwar unkritisch ist, aber beim nächsten Text die Online-gestützte Information der Preisgabe von Geheimnissen nahekommt? Unsere Empfehlung: Vermeiden Sie - solange es geht - die Nutzung von Online-Diensten und Online-Speicherplatz, für alle ihre Dokumente! Entsprechendes gilt natürlich auch für alle anderen Dienste, wie Dropbox, etc.!

Tipp:

Erkundigen Sie sich, welches Office-Paket (in welcher Version) in Ihrem Umfeld und bei Ihren Kontakten, mit denen Sie an gemeinsamen Dokumenten arbeiten müssen,  eingesetzt wird. Denn manchmal ist es wichtig, dass man Hilfe erfragen und Dateien austauschen kann. Konvertierungen zwischen verschiedenen Versionen und Produkten sind in der Regel ein Problem.

Und verzichten Sie u.a. aus Gründen des Datenschutzes auf "Online-Office"-Angebote der verschiedenen Firmen. Denn dann liegen Ihre Daten (mit möglicherweise schützenswerten Informationen) ohne Kontrolle irgendwo im Internet.

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