Sie sind hier: Startseite Services Software & Hardware Software KnowHow

PC-Betriebssysteme

Vom HRZ unterstützte Anwendungen und Betriebssysteme

Das HRZ kann auf Grund der begrenzten Personalkapazität leider nur wenige Anwendungen/Apps und Betriebssysteme voll und andere nur eingeschränkt unterstützen. Beachten Sie bitte, dass über unsere Rahmenverträge und Kooperationspartner viele Produkte lizenziert werden können, die wir aber häufig nicht kennen und schon gar nicht unterstützen können.

Zu den von uns unterstützten Anwendungen/Apps und Betriebssystemen finden Sie entsprechende Informationen auch auf dieser Webseite.

Beachten Sie: * Eine unten erwähnte "eingeschränkte Unterstützung" bedeutet: Wann immer wir die Lösung für ein Problem noch oder schon kennen, helfen wir natürlich gerne. Eine tiefgehende Fehlersuche ist uns bei diesen Produkten nicht möglich.

In der IT entstehen viele Probleme aus sehr individuellen Gründen, z.B. durch die Installations- und Betriebshistorie, also die Frage, welche Produkte auf einem Rechner bereits vorher eingesetzt wurden. Auch die Wechselwirkung von Produkten oder die "Art der Nutzung" können zu Einzelfallproblemen führen. In der Regel können wir als HRZ Ihnen jedoch nur in allgemeinen, d.h. häufiger auftretenden Problemfällen unsere Unterstützung anbieten. Und - wie üblich - haben wir bei neuen Fehlern natürlich auch nicht sofort Antworten auf Ihre Fragen. Bitte haben Sie dafür ebenfalls Verständnis.

Anwendungen

Office-Produkte

  • wir empfehlen den Einsatz von Libre-Office wo immer möglich
  • MS Office 2010 und 2013 unterstützen wir stark eingeschränkt*
  • MS Office 2016 wird voll unterstützt
  • MS Office 2019: Unterstützung wird aufgebaut

Betriebssysteme

Aus verschiedenen Gründen favorisieren wir nach wie vor, wo immer möglich, den Einsatz einer kostenfreien Linux-Distribution (z.B. Ubuntu, s.u.). Da, wo der Einsatz nicht möglich ist, kann man auf MS Windows oder iOS zurückgreifen - unter unbedingter Einhaltung des jeweiligen Lizenzrechts. Dieses ist vor allem beim Einsatz von virtuellen Techniken und remote-Zugängen besonders kompliziert.

MS Windows Betriebssyteme

Wir empfehlen, falls überhaupt, den Einsatz von MS Windows Professional an der Universität Bonn. Die Home-Edition kann nicht, wie von uns empfohlen, bezüglich der Updates verzögert werden und die Enterprise/Education-Versionen sind nicht nur erheblich teurer (Basisbetriebssystem + Upgrade aus Select inkl. Software-Assurance), sondern in der Regel auch nur selten erforderlich!

Bezüglich der Versionen nehmen Sie bitte zur Kenntnis:

  • MS Windows 7, 8 und 8.1 (eingeschränkte Unterstützung*)

  • MS Windows 10 (unterstützt)

  • Da das HRZ keine Windows-Server (außer in seltenen Ausnahmefällen) einsetzt und auch keine Windows-Server-Infrastruktur unterstützt (es gibt kein zentrales AD für die Universität Bonn!), unterstützen wir letztlich auch die Windows-Serversysteme nur so weit wir können, d.h. auch hier: eingeschränkte Unterstützung*

Andere Systeme

  • Für die Betriebssysteme der Unix-Reihe (z.B. Linux in verschiedenen Distributionen) gibt es ebenfalls nur eingeschränkte Unterstützung.
    Dennoch empfehlen wir aufgrund der aktuellen Entwicklung einen Versuch mit einer Linux-Distribution zu wagen. Viele Nutzer könn(t)en problemlos z.B. auf einen Ubuntu-Arbeitsplatz ausweichen
    (nehmen Sie eine "Long-Term-Support"(LTS)-Version und sie haben längere Zeit ein stabiles System). Nur für wenige Windows-Produkte lassen sich keine Linux-Versionen bzw. keine adäquaten Ersatzprodukte finden, so dass der Einsatz von Windows erforderlich bleibt. Ein Linux-Rechner mit Firefox, Thunderbird, LibreOffice, VLC-Player, etc. kann die wesentlichen Dinge problemlos erledigen! Wir werden z.B. Ubuntu in Zukunft vermehrt bzgl. der Anbindung an unsere zentralen Dienste unterstützen und Ihnen entsprechende Anleitungen bereitstellen.
  • MacOS auf Apple-Systemen wird ebenfalls nur in Ausnahmefällen im HRZ eingesetzt. Hier gilt ebenfalls eine eingeschränkte Unterstützung.
    Apple-Support-Zentrum und Apple

    Für den Einsatz von MacIntosh-Rechnern gibt es - ohne Bezug zum HRZ und damit auch ohne Kenntnis der Supportqualität -  das Apple-Support-Centrum an der Universität Bonn. Bei Fragen rund um dieses Rechnersystem wenden Sie sich bitte auch direkt dort hin.
    Studenten, die derzeit an der Uni Bonn studieren, Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeiter und aktuelle Mitglieder der Fakultäten sind berechtigt Apple Produkte für den persönlichen Gebrauch (!) zu speziellen Konditionen zu erwerben. Hier geht es zum Apple on Campus Store.

"Never change a running System"?

Bei Betriebssystemen - wie auch anderen Produkten - folgen Sie bitte dem Grundsatz, dass insbesondere in einem "Betriebs"-Umfeld keine zu neuen Produkte eingesetzt werden sollen! Wir erinnern daran, dass es bei jedem neuen Windows (heute bei jedem "funktionellen Update") immer gut ein halbes Jahr gedauert hat, bis funktionierende Treiber und z.B. Antivirus-Software verfügbar waren.

Problem: Basisbetriebssysteme für Windows Upgrades (MS Select)

Vom Betreiber unseres Softwareshops wurde (hier auszugsweise dargestellter) Text unter https://uni-bonn.asknet.de/cgi-bin/pages/ms_basic_os (Stand: Sept. 2015, ach wie vor aktuell) veröffentlicht, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

"die asknet AG vertreibt seit 08.12.2011 keine entbundelten OEM Betriebssysteme mehr. Seit Einführung von Windows 7 und den geänderten Bezugsverträgen mit den OEM- und Systembuilderpartnern ist eine Entbundelung von OEM Betriebssysteme nicht mehr möglich." ...

"Der Aufwand und die Kosten für die Überprüfung der Echtheit der Lizenzen wären zu groß, so dass asknet seinen Kunden für solche Produkte nicht mehr die notwendige lizenzrechtliche Sicherheit bieten kann."

Aktuell können wir folgende Lösungen vorschlagen:

1. Kauf einer neuen Windows 10 Systembuilder Lizenz, wenn Ihr Rechner ohne Betriebssystem ausgestattet ist oder wenn Ihr Rechner vorher mit z.B. Linux ausgestattet war. Die Systembuilder Lizenz eignet sich als qualifizierendes Basisbetriebssystem für die Windows Professional bzw. Windows Education Upgradelizenz aus dem Microsoft Select- oder Campusvertrag." [Anmerkung: Preis ca. 150 €, die Frage ist nur, warum man dieses System dann nicht auch gleich einsetzt, statt nochmal aus MS Select nachzukaufen...]]

"...
2. Beschaffung eines PC’s mit vorinstalliertem Windows 10 von einem OEM Hersteller. Diese OEM Lizenz kann dann als Basisbetriebssystem für die Windows Upgradelizenz aus dem Microsoft Select Lizenzprogramm dienen." [die Frage, die oben steht, gilt hier natürlich auch...]

3. Kauf einer älteren Windows-Systembuilder-Version mit Windows XP als älteste Version. Ältere Versionen werden seit Windows 10 nicht mehr als Grundlage für ein Upgrade akzeptiert."

Wichtig zu beachten: Hardwarebindung

Mit der Einführung von Windows 10 hat die Firma Microsoft die "Hardwarebindung" einer Lizenz juristisch korrekt in den Lizenzverträgen verankert. D.h. eine einmal zugewiesene Windows 10-Lizenz ist an das sogenannte "Mainboard" eines Rechners gekoppelt. Muss das Mainboard wegen defekt ersetzt werden, muss die Reparaturfirma die Lizenzübertragung bei Microsoft beantragen. Muss ein neuer Rechner in Betrieb genommen werden, so können aktuelle Windows-Betriebssystem-Lizenzen NICHT von einem alten Rechner übertragen werden. D.h. mit jedem neuen Gerät ist eine neue Windows-OS-Lizenz erforderlich.

Artikelaktionen